Stadt Wetzikon als Geberin und Nehmerin
Die Stadt Wetzikon stellt die Färberwiese unentgeltlich zur Verfügung und unterstützt die Zwischennutzung mit einem jährlichen finanziellen Beitrag für den professionellen Unterhalt der Färberwiese. Dazu hat sie mit Wetzkontakt eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Die Zwischennutzung mit dem Stadtgarten Färberwiese ist solange möglich, bis konkrete Bauabsichten für das Grundstück vorhanden sind. Ausserdem unterstützt die Stadt Wetzikon mit Projektbeiträgen Projekte wie z.B. Spielplatzbau und Kultur. Sie stellt den regelmässigen Austausch und die Vernetzung in der Stadtverwaltung sicher – insbesondere mit den Bereichen Jugend, Alter, Stadtentwicklung und Kultur.
Die Stadt Wetzikon bekommt umgekehrt einen wunderbaren Ort, an dem professionelle Quartierarbeit entwickelt und gelebt wird. Und das praktisch gratis. Mit ausserordentlich viel Engagement wurde in einem zeitintensiven Prozess und weit über den Rahmen von Freiwilligenarbeit hinausgehender Professionalität der Stadtgarten aufgebaut. Wegen mangelnder personeller Ressourcen ist derzeit der Betrieb und das Bespielen der Färbi im Alltag auf das Nötigste reduziert.
Wetzikontakt als Träger
Die formale Trägerschaft ist beim Wetzikontakt. Der Verein ist für die Stadt Wetzikon ein langjähriger, bewährter Partner und hat mit ihr für den Stadtgarten Färberwiese eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Ausserdem entlastet er die freiwillig Engagierten der IG Färberwiese von der formalen Vereinsarbeit, insbesondere dem Führen der Kasse.
IG Färberwiese als Projektleitung
Die operative Projektleitung, die organisatorische Verantwortung und soziokulturelle Begleitung vor Ort ist hauptsächlich bei der IG Färberwiese angesiedelt. Die IG initiiert über Projektgesuche den Ausbau der Angebote. So kann sie weitere finanzielle Mittel generieren, die sonst für die Weiterentwicklung fehlen.
Unterhalt der Färberwiese
Der Unterhalt der Färberwiese ist bei einem professioneller Gartenbauer und Gärtner in den besten Händen. Er mäht regelmässig, entsorgt Abfall, räumt auf, organisiert den Bauern für das Mähen der grossen Wiese und schaut zum Kompotoi. Unterstützt wird er durch Jugendliche, die mit einem «Sackgeldjob» einmal pro Woche auf der Wiese fötzelen.


